Wie Sie Ihre Schlafprobleme beseitigen

Ein erholsamer Schlaf ist wichtig, damit Sie sich tagsüber um Ihr Kind kümmern können. Wenn Sie nicht genug, oder sogar zu viel schlafen, wirkt sich das negativ auf Ihren gesamten Tag aus. Damit Sie ihre Schlafprobleme beseitigen können und sich der Wichtigkeit von erholsamen Schlaf tatsächlich bewusst werden, zeige ich Ihnen hier einige der Folgen von einem Mangel an Schlaf.

  • Mangelnde Konzentration
  • Höheres Krankheitsrisiko
  • Erhöhtes Risiko, an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Beschwerden zu erkranken
  • Unkontrollierter Hormonspiegel
  • Erhöhter Stress-Pegel
  • Erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen (Depressionen, Halluzinationen etc.)

Durch einen Mangel an Schlaf stellen Sie nicht nur ein Risiko für sich selbst, sondern auch für andere Menschen dar. Beispielsweise wurde der Unfall im Atomreaktor in Tschernobyl durch übermüdetes Personal verursacht. Tun Sie sich und Ihren Mitmenschen also daher den Gefallen, mindestens 7 Stunden zu schlafen.

Doch wie kann ich denn nun meine Schlafprobleme beseitigen?

 

 

Schlafzimmer-Ambiente

  • Dunkelheit: Nicht nur, um Ihrem Baby Einschlafhilfe zu leisten, sondern auch, um selber in den Schlaf zu finden, sollte das Schlafzimmer unbedingt dunkel sein. Lichtquellen sind absolut zu vermeiden bzw. auszuschalten. Verbannen Sie elektrische Geräte gänzlich aus Ihrem Schlafzimmer. Das gilt auch für Digitalwecker. Das künstliche Licht sorgt für einen mangelnden Ausstoß an Melatonin, dem Schlafhormon, und ist somit alles andere als förderlich für den Schlaf.
  • Arbeitsmaterialien: Wenn Sie Ihre Arbeit mit ins Bett nehmen gewöhnt sich Ihr Gehirn mit der Zeit daran, dass das Bett ein Arbeitsplatz ist. Das sorgt dafür, dass Sie im Bett nicht mehr zur Ruhe kommen.
  • Temperatur: Die Temperatur im Schlafzimmer sollte in etwa 16 bis 20 Grad betragen. Wie Sie es wahrscheinlich aus dem Sommer kennen, fällt es einem bei einer hohen Raumtemperatur extrem schwer, in den Schlaf zu kommen.
  • Lärm: Lärm ist der wohl größte Störfaktor beim Schlafen. Wird es im Schlaf zu laut, wechselt der Körper in ein anderes Schlafstadium oder sorgt sogar dafür, dass wir aufwachen. Ab etwa 50 Dezibel wird ein Geräusch bereits als störend empfunden. Eine befahrene Straße bringt es in etwa auf 70 Dezibel. Halten Sie die Türen im Schlaf deshalb besser geschlossen.

 

Für den Schlaf zu zweit gibt es einige Tipps

  • Matratzen bitte getrennt: Als Paar sollten Sie zwar in einem Bett, jedoch auf zwei Matratzen, schlafen, da Ihre Bedürfnisse sich von denen Ihres Partners sicherlich unterscheiden. Andernfalls kann es vorkommen, dass einer zu hart oder zu weich liegt.
  • Ein Bett, zwei Lattenroste: Auch die Lattenroste sollten voneinander getrennt sein. Sonst kann es vorkommen, dass der eine wach wird, sobald sich der andere bewegt.
  • Sex: Sex ist in vielerlei Hinsicht förderlich für die Beziehung. Zum einen wird beim Liebesakt das Liebeshormon Oxytocin freigesetzt, welches für Vertrauen sorgt, zum Anderen wird Melatonin freigesetzt, welches schläfrig macht.

Gute Bettwaren

  • Matratze: Ohne eine gute Matratze wird es Ihnen schwer fallen, erholsam zu schlafen. Investieren Sie deshalb in eine qualitativ hochwertige Matratze. Im Geschäft sollten Sie vor dem Matratzenkauf einmal Probe liegen, da nicht jede Matratze für jeden geeignet ist. Zudem sollte die Matratze etwa alle 10 Jahre erneuert werden.
  • Kissen: Auch Ihr Kissen sollten Sie nicht vernachlässigen. Die Höhe und die Härte des Kissens hängen vor allem von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Die Kissen sollten alle 12-24 Monate ausgewechselt werden.
  • Bettzeug: Ihr Bettzeug sollte vor allem eins sein. Bequem. Studien haben gezeigt, dass dicke Bettwäsche eine beruhigende Wirkung hat und somit besonders gut geeignet ist. Wechseln Sie Ihre Bettwäsche alle zwei Wochen.

Tagesablauf 

  • Sport: Eine besonders förderliche Wirkung hat das Sport treiben am Tag. Dabei hilft bereits ein Spaziergang oder eine kleine Runde mit dem Fahrrad. Achten Sie lediglich darauf, dass zwischen dem Beenden der sportlichen Tätigkeit und dem Zubettgehen mindestens 60 Minuten liegen.
  • Entspannungsmethoden: Entspannungsmethoden haben, wie es ihr Name bereits offenbart, eine beruhigende Wirkung auf den Körper und Geist und sind damit für den Schlaf sehr förderlich. Gewöhnen Sie es sich beispielsweise an, jeden Tag vor dem Zubettgehen 10 Minuten zu meditieren. Meditation eignet sich besonders gut, da diese auch noch viele weitere Vorteile mit sich bringt.
  • Schlafrhythmus: Der Körper ist ein Gewohnheitstier. Sie sollten deshalb ein festes Muster in Ihren Schlaf bringen, das Sie nach Möglichkeit auch am Wochenende einhalten. Dadurch wird es Ihnen mit der Zeit deutlich einfacher fallen, in den Schlaf zu finden.

 

Mir persönlich hat das Buch „Endlich wieder richtig gut schlafen“ extrem dabei geholfen, meine Schlafprobleme beseitigen zu können und endlich wieder erholsam zu schlafen!